und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast
– von Philippa Perry –
Ein idealer Erziehungsratgeber für werdende Eltern und zur Aufarbeitung der eigenen Kindheit
Der Beststeller der Autorin Philippa Perry wird nicht nur werdenden Eltern eine riesige Hilfestellung sein, sondern bietet im gleichen Zuge die Chance, die eigene Kindheit und den Ursprung unserer Charakterzüge zu ergründen. So wird in diesem Erziehungsratgeber intensiv darauf eingegangen, wie Erlebnisse, die Interaktion mit den Eltern, Freunden und der Umgebung, den Grundstein für den Charakter des Kindes legen. Gleichzeitig bietet sich so die Chance als Erwachsener zurückzublicken, unser eigenes „inneres Kind“ zu hinterfragen und neu zu ergründen.
Du wirst lernen, dass bereits kleinste Veränderungen deines Verhaltens als Elternteil dein Kind dabei unterstützen können, die entscheidenden Erfahrungen aufzubauen, um die späteren Herausforderungen des Lebens meistern zu können, bzw. Gegenteiliges zur Folge haben. Wie lange sollte mein Kind im gleichen Zimmer oder Bett schlafen? Ist es sinnvoll jammerndem Verhalten mit kalter Strenge zu begegnen? Darf ich mich als Elternteil bei meinem Kind entschuldigen? Wie bewirke ich, dass mein Kind sich schnell meinem Leben und meinen Vorstellungen anpasst ;)? Ist das überhaupt der richtige Weg? Wie schaffe ich es, dass jeder Tag mit meiner Familie vollkommen glücklich verläuft und keine einzige negative Emotion die Kindheit meines Sprösslings belastet? Sollte man das überhaupt anstreben?
Erfahre wie die ersten Glaubenssätze in der frühkindlichen Zeit direkt durch die Interaktion des noch jungen unerfahrenen Menschen mit dessen Umwelt entstehen und die erste Entwicklung der Persönlichkeit seinen Ursprung findet. Warum bin ich schüchterner als Andere? Warum verbringe ich so viel Zeit im Badezimmer und gebe Oberflächlichkeiten eine größere Bedeutung als meine Freunde? Wieso kann ich keine tiefen Beziehungen aufbauen und nicht über Gefühle sprechen? Bin ich irgendwie…anders?
Lerne wertvolle Verhaltensweisen kennen, die es ermöglichen, Fehlerquellen in der Erziehung zu vermeiden bzw. positive Impulse zu setzen und deinem Kind den Aufbau eines facettenreichen und selbstbewussten Charakters erlaubt. Verstehe warum es für dein Kind entscheidend ist auch mal schlechte Tage zu erleben und weshalb es so wichtig ist, jede Emotion des Kindes offen und wertungsfrei anzunehmen. Auch wird uns in Erinnerung gerufen, dass wir eigentlich erst vor kurzem in unsere moderne Gesellschaft übergegangen sind. Unsere frisch geborenen Kinder hatten sich dagegen auf eher steinzeitliche Bedingungen eingestellt und werden bei der ein oder anderen „modernen“ Verhaltensweise deinerseits zu recht mit Panik reagieren.
Gleichzeitig richtet das Buch an die Eltern die Aufgabe, sich zurückzuversetzen, welche eigenen Erfahrungen in der Kindheit und im Erwachsenwerden zu Glaubenssätzen geführt haben. Denn diese Glaubenssätze werden unter Umständen bei der Erziehung des Kindes unerwartet hervorbrechen, die Kontrolle übernehmen und ungewollte Reaktionen hervorrufen. Dieses Buch eignet sich daher auch, ein besseres Verständnis deinem eigenen „inneren Kind“ gegenüber zu entwickeln. So kannst du diesen Erziehungsratgeber meiner Meinung nach auch ideal dafür verwenden, die ein oder andere vergrabene Erinnerung aus der Kindheit zu beleben, neugierig von allen Seiten zu betrachten und auf neue Weise einzuordnen.
Willst du eine Erklärung für die Emotionen und Verhaltensweisen des Kindes aus Sicht einer Psychologin nutzen, um die Erziehung deines Nachwuchses nachhaltig positiv zu beeinflussen? Willst du verstehen, wie die Kindheit als ein möglicher Ursprung deines eigenen Charakters, dein Wesen geformt hat? Dann ist dieses Buch ein idealer und inspirierender Begleiter. Zurück zum Anfang und herbei mit Schnuller, Windel und Babybrei!
(1) Vorsicht! Halte als Elternteil deine eigenen negativen Glaubenssätze aus der Erziehung heraus
Eine der ersten Botschaften im Ratgeber der Autorin ist, dass nicht alle Emotionen die wir empfinden, wenn unser Kind ein unserer Meinung nach falsches Verhalten zeigt, auch wirklich in der vorliegenden Situation Begründung finden. Häufig sind unsere impulsiven Reaktionen eine Folge alter Erinnerungen und ein mit unserer eigenen Vergangenheit verknüpftes Schutzverhalten. Gründe können beispielsweise frühere Gefühle der Angst, Einsamkeit, Ablehnung und Trauer sein. Diese Erinnerungen können sich in Form fest verankerter Glaubenssätze unkontrolliert in die Gegenwart einmischen und unser Verhalten gegenüber unserem Kind stark beeinflussen.
Ein Beispiel wäre eine Situation auf dem Spielplatz. Wenn wir uns tierisch darüber aufregen, dass das Kind einen Turm hochklettert und es unter Tränen nicht mehr alleine herunterschafft, dann können es auch unsere eigenen Emotionen von damals sein, die zu einer Überreaktion führen. Vielleicht haben wir selbst als Kind die Erfahrung gemacht hilflos dort oben zu sitzen und uns die wütenden Eltern unten anzusehen, die laut schreiend von uns verlangen herabzuklettern. Angst. Vielleicht war es uns auch nie erlaubt zu klettern oder wir waren zu ängstlich und hatten uns nie getraut. Wut und Trauer. Es könnte auch sein, dass wir uns auf Spielplätzen stets nach einem Spielkameraden sehnten und dadurch derartige Orte mit negativen Emotionen wie Einsamkeit und Anspannung verbinden. Kennst du solche Situationen, die in dir eine unerwartet tiefe Emotion freisetzen?
Ein anderes Beispiel könnte ein Vater sein, der sich aufregt weil der Sohn nicht ordentlich beim Essen dasitzt, oder hohe sportliche Leistungen fordert. Demnach war dessen Vater vielleicht sehr streng und hat stets wütend und fordernd reagiert wenn es um Tischmanieren, Erfolge in sportlichen Wettkämpfen oder Ehrgeiz und Disziplin im Allgemeinen ging. Wurdest du von deinen Eltern angebrüllt weil du den Spinat eher auf dem Boden verteilt hast, als diesen gezielt in deinen Mund zu manövrieren? Wie war die Stimmung am Tisch? Welche Beispiele fallen dir ein?
Je nach Ausgang dieser Erlebnisse übertragen wir das damalige Empfinden auf die Situation mit dem eigenen Kind und reagieren mit einer übertriebenen Emotion. Unsere Interpretation der Gegenwart ist demnach verfälscht und wird von eigenen Erinnerungen und deren emotionaler Grundstimmung überlagert.
Wir kopieren hierbei häufig das Verhalten unserer Eltern. So kann es vorkommen, dass so manche merkwürdige Lebenseinstellung, absurde Verhaltensweise und der ein oder andere unsinnige Glaubenssatz, durch die Generationen hindurch geschleppt wird. Beispiel: „Du bist schmutzig, was sollen die Nachbarn denken“ oder „Jungen weinen nicht“ und „Mädchen verhalten sich nicht so“. Kennst du das auch und welche Glaubenssätze deiner Eltern fallen dir spontan ein? Wo zeigen sich ähnliche Charakterzüge, Werte und Vorstellungen von Partnerschaft, Erziehung und dem öffentlichen Anstand? Willst du deinem Kind diese reichhaltige Lebenserfahrung ebenfalls ohne Filter an den Kopf werfen, oder das ein oder andere überdenken? 😉
Achte daher als Elternteil auf bestimmte Muster in deiner Reaktion und versuche auf Spurensuche zu gehen. Wo hat sich dieses Gefühl das erste mal in der Kindheit bemerkbar gemacht? Welche Erinnerungen fallen dir sofort ein und sind fest im Gedächtnis eingebrannt? Wo spürst du tiefen Schmerz, wo gab es entscheidende Schicksalsschläge und Weggabelungen? Mit dem Wissen über den Ursprung, wirst du bei ersten Anzeichen negativer Glaubenssätze die daraus resultierenden Emotionen wie Wut, Trauer und Angst besser einordnen können. Das bietet die Chance die Kontrolle zurückzugewinnen und die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs deinem Kind gegenüber zu verringern. Also erst nachdenken und einordnen. Die Kenntnis von den eigenen Erfahrungen als Kind und die Kontrolle der damit entstandenen Glaubenssätze ist ein entscheidender Schlüssel, eine erfolgreiche Beziehung zu deinem Nachwuchs aufzubauen.
Als Elternteil muss dir außerdem bewusst sein, dass jeder deiner Glaubenssätze und Verhaltensweisen auf dein Kind übergehen kann, genau so, wie manche Glaubensätze deiner eigenen Eltern auf dich übergegangen sind. Denke also daran wenn sich wieder deine negative innere Stimme meldet und du vor deinem Kind Gefühle des unzureichend seins, Versagensängste, Selbstkritik, das ständige erwähnen von Sorgen und unendlich viel mehr ungeeignete Offenbarungen loswirst. Dein Kind wird dich stets aufmerksam beobachten und seine Realität aus den Bausteinen aufbauen, die in dessen Umgebung genug Aufmerksamkeit erregen. Dadurch könnten sich deine inneren Kritiker schon bald auch in deinem Kind breit machen. Wunder dich also nicht, dass auch dein Kind so manchen Lebenstraum vorbeiziehen lässt, wie du es in gleicher Weise in dessen Alter getan hast.
Gleiches gilt für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn wir wieder mal voller Inbrunst in Gegenwart des Kindes über dessen leiblichen Vater herziehen, der es wieder einmal nicht geschafft hat wie verabredet einen Termin wahrzunehmen, oder über die Dummheit unserer Kolleginnen tratschen, hört uns dieses aufmerksame Geschöpf bewusst oder unbewusst zu und leitet seine Regeln ab. So ist das Gefühl zur eigenen Identität eines Kindes maßgeblich von den umgebenden Beziehungen abhängig und beeinflusst. Bei Konflikten streitender Eltern nehmen Kinder beispielsweise an, dass sie selbst verantwortlich sind und suchen nach einem Fehlverhalten ihrerseits. Wenn du deinem Ex wieder vor deinem Kind die Meinung sagst und vom „typischen dummen Mann“ sprichts, denke darüber nach welchen Einfluss diese negativen Assoziationen auf das Weltbild deines Sprösslings und seine zukünftigen Lebensentscheidungen haben könnte.
Versuche dich außerdem in die Lage des Kindes hineinzuversetzen. Was hat dich damals beschäftigt, als du selbst ein Kind warst? Wie hast du die Welt als Kind empfunden, als dir noch unendlich viele Erfahrungen fehlten und du deine eigene Sicht auf die Realität erst erschaffen musstest? Kannst du nun manche Reaktion deines Kindes besser verstehen? Kinder sind zum Beispiel anfangs nicht in der Lage Gefühle zu rationalisieren. Dadurch ist ihnen der Unterschied zwischen dem Ekelgefühl vor manchen Nahrungsmitteln und dem komischen Gefühl bei einer Berührung durch Fremde, leider nicht bewusst. Ein anderes Beispiel ist das ständige spielen mit dir. Wenn Kinder spielen ist dies ein intensiver Lernprozess. Denke daran wenn wieder einmal komplexe Familienbeziehungen im Puppenhaus nachgespielt werden. Für dein Kind ist das wie arbeiten. Also nicht aufregen wenn zum 100. mal die immer gleiche Teeparty zwischen den Kuscheltieren veranstaltet wird. Du mittendrin. Letztendlich spricht das nur dafür, dass du einen besonders fleißigen Nachwuchs hast ;)!
Denke auch zurück und erinnere dich daran wie sich deine Eltern gefühlt haben müssen. Wie groß war die Herausforderung dich zu erziehen? Vielleicht ist es dir nun möglich deinen Eltern gegenüber Mitgefühl zu entwickeln und dich besser mit ihnen zu identifizieren. Jetzt wo du selbst die Verantwortung als Elternteil übernommen hast und verstehst wie schwer diese Aufgabe ist. Kannst du nun manche Fehler verzeihen?
Setze dich mit deinem eigenen „inneren Kind“ auseinander und finde deine tief verborgenen Glaubenssätze! Deine Kinder (physisch und psychisch) werden es dir danken! 😉
(2) Einfach gesagt, aber was passiert wenn man seine negativen Emotionen nicht kontrollieren konnte?
Die Autorin weist in ihrem Buch mehrmals darauf hin wie hart ihre Aussagen wohl für Eltern klingen müssen, die bereits in der Erziehungsphase stecken und jetzt beim Lesen erkennen müssen, dass mglw. fatale Fehler gemacht wurden. So zeigt das Kind vielleicht bereits erste negative Verhaltensweisen oder die Situation ist sehr verfahren und scheinbar aussichtslos. Aber keine Vorwürfe! Nach Aussage der Autorin ist es zum einen nicht möglich eine perfekte, fehlerlose Erziehung ohne sogenannte „Brüche“ umzusetzen. Auch ihr ist dies trotz umfangreichem Fachwissen im Bereich Psychologie und den intensiven Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern nicht gelungen. Es wird immer zu Missverständnissen, emotionalen Ausbrüchen, Verzweiflung, Streit und Trauer kommen. Das Vorhandensein von Brüchen ist unvermeidbar. Viel entscheidender ist es daher, stets eine Möglichkeit zu bieten, diese Brüche wieder vollständig zu reparieren. Also Kopf hoch! Es wird auch dir nicht möglich sein in allen Situationen deine Emotionen unter Kontrolle zu halten und dafür zu sorgen, dass ein Bruch verhindert wird. Ein paar Macken haben wir alle. 😉
Zitat:
„Nicht der Bruch ist das Entscheidende, sondern die Reparatur„
Philippa Perry
Wichtiger ist, dass du am Ende eines Bruchs auf dein Kind zugehst, dich erklärst und deinen Fehler durch eine offene, ehrliche Entschuldigung einräumst. Dadurch gibst du euch die Chance, eure Beziehung in dieser Angelegenheit zu reparieren und den Bruch zu heilen. Entschuldigen? Müssen Kinder nicht das Gefühl haben, dass Eltern immer Recht haben, stets die Kontrolle wahren und keine Fehler machen?
Die Autorin vertritt hier eine klare Meinung, wie du in dem darauffolgenden Zitat sehen kannst. Es ist für Kinder demnach sehr viel entscheidender den Elternteil zu verstehen und in ihm ein Gefühl von Ehrlichkeit und Authentizität zu finden, als die charakterliche Vollkommenheit zu vermuten. Es wird sogar ganz im Gegenteil, das Verhalten spiegeln und ebenfalls lernen die eigenen Gefühle und Fehler zu erklären und verursachte Brüche eigenständig reparieren können. Versuche daher deinem Kind gegenüber stets offen und authentisch zu bleiben und ihm so beizubringen, dass Fehler menschlich sind! Dadurch wirst du deinem Kind die Möglichkeit geben eigene Fehler richtig einzuordnen und sich zu einem gleichberechtigten, respektierten Mitglied deiner Familie zu entwickeln. Klingt sehr vertraut und logisch? Jede Partnerschaft sollte auf diesem Fundament aufgebaut werden. 😉
Also keine Sorge, es ist nicht nötig perfekt zu sein! Ganz im Gegenteil sogar. Für uns selbst, als auch für unsere Kinder, ist ein derartiges Wertesystem unmöglich zu erfüllen. Selbst wenn du deine Fassade des Perfektionismus aufrechterhalten solltest wird dein Kind, unter dem Druck es dir irgendwie gleichzutun und rechtzumachen, sehr leiden. Also locker bleiben, Fehler einräumen und dem Kind einen Einblick in dein Inneres gewähren (aber die nützlichen positiven Glaubenssätze bitte!).
Irgendwann lernt dann auch dein Kind sich zu entschuldigen, reflektiert dein Verhalten und wird versuchen einen „Bruch“ selbst zu heilen. Die Autorin beschreibt hierzu wie ihr eigenes Kind auf diesem Weg gelernt hat, die eigenen Gefühle zu beschreiben und bei Hunger oder schlechter Laune frühzeitig ein „Ich werde gleich wütend“ zu bemerken. Das ist doch praktisch und würde einige Diskussionen und Streitereien (auch im Erwachsenenalter) vermeidbar machen ;).
Leider ist die wohl gebräuchlichere Variante, dass Kind als eine Art nervigen Ballast zu sehen, der noch lernen muss die Welt richtig zu sehen und seine Gefühle zu kontrollieren. So tendieren viele Eltern dazu ihre Kinder schnell mit lauten Worten auszubremsen und den Konflikt ohne weitere Diskussionen zu beenden. Denn als Elternteil ist man unfehlbar, weiß alles besser und besitzt die nötige Lebenserfahrung. Das führt zwar zu schnellen Ergebnissen und etwas Ruhe, wenn das Kind weinend im Zimmer sitzt, hat aber immer zur Folge, dass es einen „Gewinner“ und ein „Opfer“ gibt.
Zitat:
„Kinder müssen sicher sein, dass wir echt und authentisch sind,
nicht das wir perfekt sind„
Philippa Perry
Ein Kind spürt außerdem instinktiv, sobald unsere Reaktionen nicht mit ihm, oder mit dem was gerade passiert ist, im Einklang sind. Wenn wir demnach so tun als sei unser Fehlverhalten richtig, schwächen wir die Instinkte unseres Kindes. Es wird annehmen, dass seine eigene Einschätzung der Situation und die vorhandenen Emotionen falsch sind. Dies kann wiederum zu einer negativen Entwicklung der Charakterzüge des Kindes führen, die sich auch im späteren Erwachsenenalter noch zeigen können. Beispielsweise in Form von größerer Verunsicherung und Schüchternheit. So sind die entwickelten Instinkte unserer Kinder ein wichtiger Baustein für Selbstvertrauen, Kompetenz und Intelligenz. Versuche daher unbedingt deinem Kind gegenüber stets offen, ehrlich und authentisch zu handeln. Dadurch vermeidest du es die Instinkte des Kindes zu verzerren. Nur so wird es sich dir gegenüber öffnen können und alle Kommunikationskanäle aufrechterhalten. Das Resultat ist ein starker Charakter, der weniger anfällig auf falsche Einflüsse von Außen reagiert. Du willst doch schließlich wissen, wenn dein Kind vom Musiklehrer komisch berührt wurde, oder darüber nachdenkt sich selbst zu verletzen, oder?
Auch ist es von entscheidender Bedeutung keine Lügen ohne erfundene Ausreden für deine Kinder zu erfinden. Wenn du keine Lust auf den Spielplatz, Weihnachtsmarkt oder das Schwimmbad hast, es zu laut findest, oder Hunger bekommst, dann sage es deinem jungen Nachwuchs auch so. Viel zu häufig versuchen wir mit Sprüchen wie „du musst jetzt heim, es gibt Mittagessen“, oder „Willst du nicht lieber ein Buch lesen“, die Verantwortung des Handelns von uns auf das Kind zu übertragen. Gleiches gilt für alle anderen Formen der Manipulation, Verschleierung, Ablenkung oder dem Lügen.
Zitat:
„Wenn wir mit unseren Kindern schimpfen weil sie sich schlecht fühlen, weinen sie über zwei Dinge, über das worüber sie ursprünglich traurig waren und darüber, dass ihre Eltern verärgert und sie immer noch traurig sind!„
Philippa Perry
Wenn wir unserem Kind dagegen stets einen klaren Einblick in unsere Wünsche und Vorstellungen geben, kann es darauf reagieren, ohne sich kontrolliert zu fühlen und dieses Verhalten spiegeln. Wenn also schwierige Situationen anstehen, dann bereite das Kind frühzeitig darauf vor. Sprich mit ihm, erkläre ihm wie du dich fühlst und gib ihm die Möglichkeit sich ebenfalls zu öffnen und vorzubereiten. Der falsche Weg ist es, dass Kind zu schimpfen und zu Handlungen zu zwingen. Seht euch als Team, arbeitet zusammen und gewöhne dir an, jede Handlung zu erklären!
Dein Kind kann durch dieses Verhalten schon früh lernen dich zu entlasten. So wird beispielsweise dein Kleinkind versuchen die Arme zu heben wenn es merkt, dass du vorhast es aus dem Kinderwagen zu heben. Du musst es nur rechtzeitig verbal ankündigen, damit es die Situation und die nächsten Schritte einschätzen kann. Genau wie dein Kind dich aufmerksam beobachten wird, solltest auch du deine Achtsamkeit trainieren und versuchen kleine Anhaltspunkte im Verhalten deiner Kinder zu erkennen. Auch dadurch lassen sich viele Diskussionen und Fehlinterpretationen vermeiden.
Lass dich außerdem nie in einen Streit darüber verwickeln, was dein Kind fühlt. Wenn dein kleiner Nachwuchs keine Lust darauf hat seine Jacke anzuziehen und zum Kindergarten zu gehen, versuche ihn nicht zu zwingen. Natürlich bist du in Eile und hast morgens keinen Kopf dazu, hier ständig in Diskussionen zu gehen. Versuche aber trotzdem ganz ruhig den Dialog zu öffnen und zu fragen: Du hasst den Kindergarten, richtig? Außerdem ist dir nicht kalt und du willst den Mantel daher nicht in der Wohnung anziehen, oder? Wir müssen aber leider zum Kindergarten gehen, da ich danach zur Arbeit muss und ich werde dich auch vermissen. Sollen wir den Mantel erst draußen anziehen, sobald du merkst das es kälter ist? Versuche die Gefühle deines Kindes zu spiegeln und in Worte zu fassen. Wenn es auch noch so schwer ist ;).
Gleiches gilt für das spätere Verhalten mit einem Teenie. Wenn man Grenzen setzen muss dann erfinde keine Ausreden und absurden Regeln um diese Grenzen festzulegen. Beispielsweise ist es schwieriger für dein Kind zu verstehen, warum man bei der Mutter nur bis um 8:00 draußen sein darf, während dies beim Vater bis um 9:00 erlaubt ist. Oder warum man bei dem einen Elternteil länger fernsehen darf. Diese Grenzen können sehr schnell zwischen euch als Eltern ausgespielt werden. Dadurch sind Aussagen wie „so lange zu fernsehen ist schlecht für dich“ oder „ich will, dass du um 8:00 daheim bist“ sehr einfach angreifbar und bieten großes Streitpotential. Wenn du deinem Kind dagegen erklärst, welche Gefühle dich zu dieser Entscheidung bewegen und du selbst Verantwortung für das Handeln übernimmst, wird dein Kind Grenzen sehr viel einfacher nachvollziehen können. Beispielsweise könnte deine Aussage lauten: „Ich weiß, dass du schon erwachsen genug bist um selbstständig mit der Bahn in die Stadt zu fahren und länger wegzubleiben, aber ich bin noch nicht so weit und mache mir trotzdem große Sorgen um dich. Du bist so schnell erwachsen geworden, dass es mir noch schwerfällt dich ungeschützt zu wissen. Verzeihe mir diese Angst. Ich brauche noch eine Weile, dann kannst du länger wegbleiben. Versprochen!“
(3) Es gibt so viele Dinge die beachtet werden müssen, ich glaube ich bin unfähig als Elternteil...
Die Autorin Philippa Perry geht in ihrem Buch unteranderem auch auf Zweifel, Ängste oder sogar Depressionszustände der Eltern ein und erklärt, dass derartige Emotionen häufig auftreten und nichts untypisches sind. Es kann beispielsweise sein, dass wir als Eltern das Gefühl haben wegrennen zu wollen, oder versuchen werden uns aus dem Leben unserer Kinder zurückzuziehen. Dieser Prozess kann dabei wieder an die eigene Vergangenheit und unsere Kindheit gekoppelt sein. So ziehen wir uns instinktiv zur gleichen Zeit aus dem Leben unserer Kinder zurück, wie es auch damals unsere Eltern gemacht haben bzw. wie wir es damals als Kind getan oder erlebt haben. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist also nichts untypisches und kann sowohl der Mutter, als auch dem Vater widerfahren.
Auch hier gilt es daher wieder den Rückspiegel auszupacken und sich in die Vergangenheit zurückzuversetzen. Was ist mit uns im gleichen Alter des Kindes passiert, gibt es dort tiefe Gefühle und mögliche Auslöser? Kann ich diese Gefühle aufarbeiten und reparieren?
Neben einem Gefühl von Überforderung und dem Willen aus der Situation zu entfliehen, oder eine Pause zu brauchen, können noch heftigere Gefühle auftreten. Beispielsweise der Wunsch das Kind fallenzulassen, alle Arten von Gewaltvorstellungen, um das Kind nun endlich am Schreien zu hindern, oder der Drang das Kind alleine im Zimmer einzuschließen. Diese sind nach Aussage der Autorin ebenfalls völlig normal (:) ) und es gibt hoffentlich auch bei dir einen Unterschied zwischen der Gedankenwelt und unserem tatsächlichen Handeln im realen Leben. Also Kopf hoch, Messer wegstecken und durchhalten! 😉
Vor allem am Anfang als Neugeborenes gleicht ein Kind einem Klammeraffen der, ohne dich als Hauptbezugsperson, völlig verloren ist und schon beim kleinsten Anzeichen, du wärst verschwunden, losweinen wird. Der Grund ist darin begründet, dass Neugeborene nur innerhalb ihres Sichtfeldes denken und nicht in der Lage sind eine sogenannte Objektpermanenz aufzubauen. Hierbei handelt es sich um die geistige Fähigkeit zu wissen, dass etwas auch dann existiert, wenn es sich nicht im Sichtfeld befindet. Nach einer Weile wird die Situation für dich also wieder einfacher werden und das ständige präsent sein müssen, wird abnehmen.
(4) Was kann ich tut um meinem Nachwuchs eine stets glückliche Kindheit zu ermöglichen?
Du hast bisher noch keine Fehler gemacht und für dein Kind jeden Tag zu einem nicht enden wollenden glücklichen Traum werden lassen? Hervorragend, aber…falsch! 😉 Wie die Autorin erklärt ist vollkommenes Glück im Falle der Erziehung unserer Kinder keine geeignete Zielvorstellung. So erschafft es zum einen ein unrealistisches Wertesystem. Wir selbst kennen es ja auch. Das Leben ist nun mal nicht immer gut und kann ganz im Gegenteil, manchmal auch ziemlich beschissen laufen. Glück kommt und geht. Wäre immer alles perfekt, könnte man gar nicht mehr sagen, was Glück eigentlich ist.
Auch für unsere Kinder ist diese Balance von glücklichen und unglücklichen Erlebnissen entscheidend. Es geht nicht darum, jeden Tag Freude strahlend über den Spielplatz zu rennen und als Familie stets perfekte Momente zu erschaffen. Viel wichtiger ist es, dass dein Kind alle Facetten des Lebens kennenlernen und jeden Stimmungszustand und jede Erfahrung, ob gut oder schlecht, mit dir als beschützenden Elternteil erleben darf. Demnach muss ein Kind nicht von allem Leid ferngehalten werden. Viel entscheidender ist, dass es sich darauf verlassen kann, dass du auch in schwierigen Phasen da bist und ihm die Möglichkeit gibst, mit dir zusammen negative Emotionen zu verarbeiten und erste Erfahrungen aufzubauen.
Das Kind muss lernen auch Schmerz zu durchleben und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen. Wenn man ständig versucht die negativen Gefühle zu übertönen, werden im gleichen Maße auch positive Gefühle auf lautlos gestellt. Also Hände weg von der Lautstärkeregelung des Lebens!
Nimm dein Kind lieber an die Hand und sei ihm beim Auf und Ab des Lebens auf ewig der treuste Begleiter!
Zitat:
„Damit ein Kind glücklich sein kann ist es notwendig, dass die Eltern alle seine Stimmungen und alle Aspekte seines Erlebens akzeptieren„
Philippa Perry
Es gilt dabei nach Aussage der Autorin der Grundsatz: Je mehr Emotionen des Kindes von den Eltern angenommen und geliebt werden, desto glücklicher wird es sein. Gleiches gilt für uns selbst. Glück geht einher mit der eigenen Akzeptanz unseres Wesens. Da man als Kind noch keine ausreichende Erfahrungen aufbauen konnte, ist daher vor allem die Akzeptanz der ersten Bezugspersonen, der Eltern, das entscheidende Kriterium. Wenn man die Gefühle der Kinder nicht annimmt und ihnen zeigt, dass ein Gefühl falsch, übertrieben oder unangebracht wäre, dann wird das ihr Kind verunsichern und ein Schamgefühl erzeugen. Diese Verunsicherung wiederum wird dazu führen, dass es seinen eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kann und, nach ein paar Konflikten mit dir, versuchen wird dir nichts mehr davon zu zeigen. Das führt dazu, dass eine Verbindung zu deinem Kind gekappt wird und ein möglicher Kommunikationskanal.
Also denke daran: die Realität, die unsere Kinder von der Welt besitzen, ist genauso gültig, wie diejenige, die wir uns selbst mit dem Erwachsenwerden aufgebaut haben. Jede Emotion eines Kindes ist wahr und der Situation entsprechend. Egal ob es stur eine Ameise voller Interesse beobachtet, mit ganzer Hingabe auf dem Spielplatz spielt und dich ignoriert, weint, weil unter dem Bett ein Monster sitzt oder lügt, um an Süßigkeiten zu kommen. Das Kind macht es aus purer Überzeugung. Es nützt daher nichts ein Kind „glücklich zu schimpfen“. Irgendwann wird dein Kind dann lernen, dass es allein durch seine Vorstellungskraft Realitäten erschaffen kann und damit beginnen zu lügen. Das ist ebenfalls menschlich und nicht vermeidbar. Reagiere daher nicht geschockt wenn dein Mustersprössling plötzlich diese neuen Freiheitsgrade für sich entdeckt ;).
Versetze dich zurück in die Vergangenheit und versuche die Welt so zu sehen, wie dein Kind jetzt. Es geht dabei auch nicht darum den eigenen Standpunkt aufzugeben, sondern offen zu versuchen, wirklich zu verstehen warum die andere Person so handelt und fühlt. Die Autorin beschreibt es in etwa mit dem Vorhaben sich in Personen mit anderer politischer Einstellung, anderen Lebenszielen und Wertvorstellungen hineinzuversetzen. Sei offen!
Mit jedem Gefühl, dass du von deinem Kind bestätigst baust du die Bindung aus und stärkst diese. Wenn dein Kind beispielsweise mit einem schlechten Gefühl zu dir kommt, ist es überhaupt nicht ratsam dieses Gefühl klein zu reden oder das Kind davon abzulenken. Viel wichtiger ist es zuzuhören, dem Kind zu helfen das Gefühl einzuordnen, sich zu beruhigen und dann als Elternteil dabei zu sein, während dein Schützling erneut unter Tränen die Chance hat das Gefühl im geschützten Rahmen zu verarbeiten. Nehme die Beziehung zu deinem Kind als eine Art gleichberechtigte Partnerschaft wahr.
Durch dieses Verhalten deinerseits wird es dir eher sagen was es unglücklich macht. Der Fachbegriff für dieses Verhalten und dem Annehmen und Akzeptieren der Emotionen des Kindes ist das sogenannte „Containing“. Wenn dein Kind also beispielsweise Wut empfindet. Dann versuche diese Emotion für das Kind zu beschreiben und es in Worte zu fassen und damit zu helfen es einzuordnen. Dadurch lernt das Kind einen akzeptablen Weg dieses Gefühl ebenfalls anzunehmen und sich nicht davon übermannen zu lassen. Wenn sie die Gefühle eines Kindes ernst nehmen und es beruhigen wird das Kind mit der Zeit diese Beruhigung verinnerlichen und sich irgendwann selbst beruhigen können. Man kann sich gut vorstellen was passiert, wenn du das Gefühl dagegen klein redest, ignorierst oder das Kind davon ablenkst. Das Resultat könnte einer dieser Menschen sein, um die man gerne eine Bogen macht ;).
Die Art und Weise wie Emotionen gedeutet werden kann je nach Familie und Umgebung sehr unterschiedlich sein. Wenn ein Kind zum Beispiel in einer sehr lauten Familie mit vielen Konflikten heranwächst, wird es mit dem Gefühl Wut möglicherweise sogar eine Art von Liebe in Verbindung bringen. Dagegen würde ein Kind in einer ruhige Familie das Vorhandensein von sehr lauten Stimmen und ständigen Streit sehr viel schlechter verkraften. Wir speichern demnach auch diese Erfahrungen und lernen unsere eigene „Sprache der Emotionen“ ausgehend von unseren Erlebnissen in der Kindheit. Dies wirkt sich sicherlich auch sehr auf unsere späteren Beziehungen mit anderen Menschen aus und auf unsere Partnerwahl.
Eine große Herausforderung aus solchen familiären Erfahrungen aus der eigenen Kindheit ist wieder, dass man seine Kinder häufig ähnlich erzieht, wie man damals von den eigenen Eltern erzogen wurde. Dadurch vertreten viele Eltern beispielsweise die veraltete Ansicht, dass man mit einem zu milden und verständnisvollen Erziehungsstil ein verwöhntes Kind mit Neigungen zum Jammern erzieht. Diese Meinung vertritt die Autorin jedoch nicht und ermutigt dazu dem offenen und respektvollen Verhalten treu zu bleiben. Das positive Resultat wird möglicherweise überraschen.
Zitat:
„Die Beziehung zu unseren Eltern und Geschwistern prägt alle unsere späteren Beziehungen„
Philippa Perry
Letztendlich muss uns klar sein wie bedeutend die Beziehung von uns als Eltern zu unseren Kindern auch für alle späteren Beziehungen unseres Kindes ist. Wir geben die entscheidende Prägung vor und sollten uns dieser Verantwortung immer bewusst sein.
Versuche deinem Kind deine volle Liebe zu zeigen und es mit allen Facetten anzunehmen.
Hier muss erwähnt werden, dass es nicht nur Worte sind die deinem Kind die Möglichkeit geben sich geliebt zu fühlen. Eine größere Rollen spielen nach Aussage der Autorin unsere Wärme, unsere Berührungen, unser Wohlwollen und der Respekt dem wir dem Kind entgegenbringen. Versuche daher auf allen Ebenen deinem Kind zu zeigen, was du empfindest und deine Liebe nicht zu verstecken. Kinder können im späteren Erwachsenenalter nur dann Liebe geben, wenn diese sich auch in der Kindheit geliebt gefühlt haben. Demnach solltest du deinem Kind deine Liebe zeigen wenn es wach ist und nicht wenn es schläft und so niedlich aussieht. Also los, auf zu deinem Kind! 😉
Für das Glücksempfinden deines Kindes ist es außerdem nicht entscheidend, dass es viele Spielsachen hat, du als Elternteil eine erfolgreiche Karriere durchläufst, oder ihr in einem großen Haus mit Garten lebt. Zu viel Auswahl im Falle der Spielsachen führt sogar zu größerer Unzufriedenheit. Denn die große Vielfalt führt auch dazu, dass bei jeder Wahl die Befürchtung besteht, dass man sich falsch entschieden hat. Eltern glauben auch häufig, dass Kinder die Eltern weniger brauchen, wenn viele Spielsachen vorhanden sind. Das stimmt aber nicht. Das entscheidende ist die Qualität der Beziehung, die du deinem Kind gegenüber aufbaust. „Wenn wir in die Spur geraten, dass wir immer recht haben müssen, dass wir materielle Dinge besitzen müssen, dass wir verbergen müssen wie wir uns wirklich fühlen, dass unsere Gedanken und Gefühle nicht akzeptiert werden, können wir keine Intimität und Glück aufbauen.“
Schenke deinen Kindern zu Weihnachten (kurz vorher ist der Blogeintrag entstanden) also lieber einen Sack voll Aufmerksamkeit, Liebe und massig Zeit zum gemeinsamen spielen.
Stichwörter: inneres Kind, Erziehungsratgeber, Glaubenssätze, Objektpermanenz
Link zur Homepage der Autorin:
Ist mir leider keine bekannt.
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Fazit: Mich hat das Buch der Autorin Philippa Perry so häufig in Erstaunen versetzt und musste seitdem häufig darüber nachdenken, welche Einflüsse aus meiner eigenen Kindheit wohl zur Ausbildung der jeweiligen Charakterzüge geführt haben könnten. Eine klare Empfehlung für werdende Eltern und all diejenigen, die bei der Erziehung nach tieferem Wissen suchen, oder ihr inneres Kind unter Kontrolle bekommen wollen.
Besuche mich gerne auch auf meinem Diskussionsblog Time-Left.de
Danke für dein Interesse an diesem Blog,
David der Buchnomade